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Human Brand

In der Offline Welt ist es seit Jahrzehnten Gang und Gebe eine Marke, ein Brand, aufzubauen. Mit dieser Marke können sich Menschen identifizieren und im harten Wettbewerb hat besitzt man einen entscheidenden Vorteil: Man wird bevorzugt. In der Welt der Online Marketeer hat es sehr viel länger gedauert bis die Verantwortlichen gelernt haben, dass man eine Marke etablieren muss. Spätestens seit dem Vince Update von Google sollte man sich dessen bewusst sein. Wenn sich Unternehmen und ihre Produkte als Marke etablieren lassen, warum versucht man nicht dieses Prinzip auf den Menschen, als Human Brand, zu übertragen?

Human Brand

Wenn man bei Google nach Human Brand sucht, dann wird einen schnell klar, dass der Begriff kaum definiert ist. Man findet Informationen über eine Auszeichnung namens „Best Human Brands Awards“, Jon Christoph Berndt®, einen Speaker zu dem Thema, und etwas dass als Human Branding bezeichnet wird. Meist handelt es sich dabei um Brandmale auf dem Körper. Trotz der knapp 400 Millionen Ergebnisse ist ein Vielfalt der Ergebnisse auf den ersten Seiten kaum vorhanden. Dabei existieren viele Anwendungsfelder in denen man als Human Brand auftreten kann und vielleicht sogar sollte.

Definition des Human Brand

Viele werden der Meinung sein, dass der Begriff Human Brand typisches Reputationsmanagement ist. Bei Wikipedia findet man zu dem Begriff Reputation die folgende Beschreibung

bezeichnet in der Grundbedeutung den Ruf eines Menschen, einer Gruppe oder einer Organisation

Wie man erkennen kann, geht es bei dem Begriff hauptsächlich um die Außenwirkung. Wenn man ein Buch geschrieben hat, in Artikeln erwähnt oder gelobt wird, dann hat man eine hohe Reputation und Fachwissen.
In der Produkt- und Dienstleistungswelt kennen viele das Gefühl, dass man sich für ein Artikel entscheidet, sich aber erst wirklich mit diesem Identifizieren kann, wenn dieser hält was er verspricht oder man im Bereich Dienstleistung besonders gut betreut wurde. Dann empfiehlt man das Produkt weiter.
Die Verbindung der beiden Punkte führen zu einem neuen Gebiet das als Human Brand bezeichnet werden kann. Man versucht sich somit durch Wissen oder Handlungen und Authentizität als Marke zu präsentieren.

Wie werde ich ein Human Brand?

Was sich so einfach anhört ist schwieriger als man anfangs denkt. Den Punkt der Authentizität vergessen sehr viele bei ihren ersten Schritten und versuchen sich als jemand darzustellen der man nicht ist. Dies wirkt unnatürlich und wird beim Aufbau eines Human Brands ein Hindernis darstellen.
Eine weitere Grundlage ist, dass man sich nach außen präsentieren muss. Paradebeispiele dafür sind alle Youtubestars, egal ob sie als Einzelkämpfer oder in Gruppen auftreten. An diesen kann man auch Erkennen, dass das Fachwissen eine untergeordnete Rolle spielen kann, die Präsentation der Inhalte ist manchmal wichtiger, damit anderen sich an einem erinnern. Welche Eigenschaften man in den der Außenwirkung darstellen möchte hängt in erster Linie vom Charakter und den Zielen eines Human Brand ab.
Damit ist man auch bei dem nächsten wichtigen Punkt, man sollte sich unbedingt Ziele definieren. Wie bei jeder Aktivität liefern Ziele die nötige Motivation einen Weg zu beschreiten, unabhängig davon, ob man diese in allen Vorstellungen erreicht oder Teilziele korrigieren muss.

Zusammenfassung

Der Begriff Human Brand besitzt noch keine vollständige Definition. Diese kann man jedoch versuchen gemeinsam zu finden. Der Artikel soll zeigen, dass man die Markenbildung nicht nur auf Unternehmen oder Produkte anwenden kann, sondern sich auch Menschen in den Fokus setzen können. Die Gründe für den Aufbau eines Human Brand sind sehr vielseitig und jeder muss für sich entscheiden, ob er diesen Weg gehen möchte. In vielen Bereichen kann es jedoch von Vorteil sein, dass man sich als Marke positioniert hat.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht euch als Human Brand zu positionieren? Wenn ja, verfolgt ihr dabei ein bestimmtes Zeil?

Jens Altmann

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Jens Altmann bloggt auf gefruckelt.de regelmäßig über alle Themen, die ihn interessieren. Neben seiner Tätigkeit als Softwarearchitekt studiert er Wirtschaftsinformatik an der Uni Potsdam.

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