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Die Abhängigkeit vom Internet

Irgendwie sind viele Internetnutzer in eine regelrechte Abhängiigkeit des Internets geraten, damit meine ich keine Internetsucht, sondern die Abhängigkeit von bestimmten Diensten. Ich behaupte, dass trotz der Größe des Internet besuchen nur die wenigsten mehr als 10 Webseiten regelmäßig und nur selten mehr als ihre Lieblingsportale – für die meisten ist dann eben das Ende des Tellerrandes erreicht.

Gerade in Deutschland begibt man sich in meinen Augen immer extrem schnell in eine Abhängigkeit. Dienstanbieter wie Google mit seiner Suchmaschine besitzen fast 90% Marktanteil. Suchmaschinen sind sicherlich eine der wichtigsten Technologien für den Erfolg der Internets. Ohne diese würden wir uns noch heute nur über Insidertipps und Links durch das Netz bewegen in der Hoffnung irgendwann eine Problemlösung zu finden.
In einem solch schnelllebigen und aktiven Medium wie dem Internet ist es in meinen Augen jedoch nicht ratsam sich auf einen Dienst, Service oder was auch immer zu beschränken. Gerade das Internet bietet ein extrem großes Spektrum an alternativen und weiteren Möglichkeiten. Das sehen jedoch die wenigsten. Ich vermute, dass mir nur die wenigsten 3 alternative Suchmaschinen nennen könnten. Diese Abhängigkeit ist gefährlich, denn sollte der Service mal nicht erreichbar sein kommt dies für viele Anwender mit einem Weltuntergang gleich.
Worauf ich meine Behauptung stütze? Ich sehe das an meinen Beiträgen zum Jappy Serverfehler und zur Youtube Spezialeinheit. Ich sehe daran genau zu welchen Zeitpunkten die beiden Services Probleme hatte, weil die Zugriffe über Suchmaschinen dann Sprunghaft ansteigen.
Diese Verhalten zeigt eine Abhängigkeit und mein Unverständnis. Wenn man nicht gerade der Betreiber des Interneetauftrittes ist der dadurch viel Geld verlieren kann stört es mich nicht weiter. Dann schaue ich mich auf einem Alternativen Angebot nach meinen Informationen um – bzw bei einem Social Network kann ich auch mal ein oder zwei Tage auf den Service verzichten – viele haben dieses Denken und die entsprechende Medienkompetenz scheinbar verloren – schlecht für das Volk der Dichter und Denker und ideal für alle Advertiser.
Aus diesen Grund kann ich auch nur schwer verstehen, wie man sich als Firma zum Beispiel komplett in die Abhängigkeit von einem Anbieter begibt – so wie es vor kurzen FHM-Online mit der Verlagerung zu Facebook getan hat. Natürlich hat man dadurch weniger Kosten, man muss keine Server warten und diesen nicht aktuell halten – jedoch muss man auch komplett auf die Werbeeinnahmen oder z.b. Onlineshoppartner verzichten und viel schlimmer : wenn es facebook mal nicht mehr so beliebt ist (z.b. wie bei myspace oder noch schlimmer Google Wave) dann steht man da und hat den Sprung verpasst. Was spricht gegen einen Internetauftritt und gleichzeitig eine Facebook Seite?
Ich finde man sollte unbedingt aufpassen bei wem und wie stark man sich in eine Abhängigkeit begibt.
Was ist eure Meinung dazu?

Jens Altmann

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Jens Altmann bloggt auf gefruckelt.de regelmäßig über alle Themen, die ihn interessieren. Neben seiner Tätigkeit als Softwarearchitekt studiert er Wirtschaftsinformatik an der Uni Potsdam.

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