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depub.org dedepubliziert Inhalte

Seit dem ersten September ist der neue Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft getraten. Dieser verpflichtet die Öffentlicht Rechtlichen die vom Steuerzahler finanzierten Beiträge nach einer vorgegebenen Zeit zu löschen und online nicht mehr zur Verfügung zu stellen.

Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag verpflichtet ARD und co die Online Inhalte nur noch eine bestimmte Zeit verfügbar zu halten. Dieser Eingriff in die Selbstverwaltung der öffentlich rechtlichen wird den meisten leider unbekannt sein, jedoch gibt es eine große Menge von Gegnern dieser Regelung. Denn das sogenannte „depublizieren“ verhindert das nachträgliche Suchen von älteren News auf den Seiten der öffentlicht rechtlichen und auch die große Mediathek von ARD und ZDF ist davon betroffen. In einem kleinen Blogbeitrag der Tagesschau schlägt der Autor zum Beispiel wikileaks als alternative Quelle der Inhalte vor – diese Seite stellt anonymisiert Dokumente zur Verfügung. Das ist eigentlich eine geniale Idee um die Inhalte der öffentlich rechtlichen zu sichern. Seit wenigen Tagen gibt es jedoch noch eine schönere Alternative die sich auf das „dedepublizieren“ spezialisiert hat. Unter depub.org findet man die ehemaligen Inhalte chronologisch aufgelistet. Die Rechtslage der Seite ist leider noch nicht geklärt. Vorallen den Privatsendern, die Gewinner vom Rundfunkänderungsstaatsvertrag (Sie sind von der Löschung nicht betroffen und könnten diese z.B. gegen eine Gebühr anbieten), wird die Seite ein Dorn im Auge sein und die „Contentmafia“ wird bestimtm schon die ersten Mahnungen vorbereiten.

Jens Altmann

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Jens Altmann bloggt auf gefruckelt.de regelmäßig über alle Themen, die ihn interessieren. Neben seiner Tätigkeit als Softwarearchitekt studiert er Wirtschaftsinformatik an der Uni Potsdam.

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